Erdling – Blizzard

Blizzard

Grimmkalte Nacht, doch ich geh` Meter um Meter,
Auf der Suche nach Erlösung von dem ewigen Winter,
Zerstorbene Wälder, gefrorene Seen,
Die Ruinen der Vergangenheit kann niemand übersehen.

Eisgott, höre mich, ich rufe nach dir, meine Haut ist gefroren,
Doch es brennt lichterloch in mir, in Vergeltung und Rache,
Bringst du finstere Zeit, lässt das Chaos erstarren
In deiner Eisheiligkeit.

Eiskalt...im Frost zerspringt die Utopie!
Eiskalt...erstarrt die Welt in Lethargie!
Eiskalt...Sturm und Eis in Harmonie!
Eiskalt...spielt der Blizzard seine Melodie!

Grimmkalte Nacht, doch ich geh` Meile für Meile
Richtung ewiges Nichts auf wachsenden Halden,
Das Polarlicht über mir weicht den ewigen Wolken,
Das Ende jetzt und hier, ist es das was wir wollten.

Kalter Wind peitscht ins Gesicht,
Die Glieder taub, ich spür` sie nicht,
Was einst so schön, im Sturm vereist,
Der Erde` Kinder sind verwaist.

Der Mensch auf Erden ungeziem,
Bekommt er nun, was er verdient,
Sein Fleisch zerreist, das Blut gefriert,
Das Ende schnell und selbstdiktiert.