Stahlmann – Spiegelbild

Spiegelbild

Ich gäbe mein Leben für noch eine Nacht
Der Schmerz in den Wunden hält mich immer noch wach
Ich bade in Tränen, rede mich taub
Du bist in meinen Venen wie brennender Staub
Du dringst durch die Poren tief in mich ein
Du dringst in meine Wunden und lässt mich allein
Jede Welle zerschlägt mich, jedes Wort eskaliert
Jede schlichtende Geste gekonnt ignoriert
Ich verbrenne im Elend, ich tu es für dich
Jeder neue Versuch ein Schlag ins Gesicht
Wir vergeben uns gar nichts nach all der Zeit
Und es bleibt uns nicht viel von der Vergangenheit

Schau uns nur an im Spiegelbild
Sag, was ist geschehen
Warum müssen wir uns hassen
Schau uns nur an im Spiegelbild
Sag, kannst du uns noch sehen
Oder tun die Wunden längst zu weh

Ich brenne mein Leben in deine Haut
Tauch in die Kerben, schneide dich raus
Die Zeit heilt die Wunden, so sagt man doch
Warum lieb ich dich dann jetzt immer noch

Sag, kannst du uns noch sehen
Warum tut es so weh


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