Tanzwut – Das Gewissen

Das Gewissen

[Strophe 1]
Das Gewissen treibt uns an,
Weil man es nicht fragen kann,
Warum wir falsch und richtig sagen
Beim töten und beim Steine tragen,
Beim quälen und beim Menschen fressen,
Beim Maß der Dinge, die wir messen,
Bei Orgien und im Rausch der Nacht,
Beim Kampf ums rechte Blut geschlacht.

[Vor Refrain]
Wer weiß für welchen Gott und Geist
Man sich das Herz im Leib zerreißt?

[Refrain]
Das Gewissen hält die Zügel,
Neckt dich und verpasst dir Prügel.
Das Gewissen macht dich krank,
Bringt dir Mitleid, bringt dir Dank.
Es ist ein Teil von deiner Seele,
Spendet Mitleid, gibt Befehle.
Das Gewissen macht dir Mut,
Geht durch Feuer, geht durch Glut.

[Strophe 2]
Es kann dich jagen, kann dich beißen
Und wenn es will, in Stücke reißen.
Es packt dich hinterrücks am Kragen,
Du musst es halten und ertragen.
Du greifst es nicht, kannst es nicht küssen,
Es ist das seltsame Gewissen.
Gewissenhaft verfolgt es dich,
Wie tugendhaft auf seinem Strich.

[Vor Refrain]
Vielleicht nur Trugbild oder Schein,
Moralapostel tretet ein!

[Refrain: 3x]
Das Gewissen hält die Zügel,
Neckt dich und verpasst dir Prügel.
Das Gewissen macht dich krank,
Bringt dir Mitleid, bringt dir Dank.
Es ist ein Teil von deiner Seele,
Spendet Mitleid, gibt Befehle.
Das Gewissen macht dir Mut,
Geht durch Feuer, geht durch Glut.


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