Unzucht – Chamäleon

Chamäleon

[Strophe 1]
Du hast dein Leben lang gewartet,
Ganz allein in deinem Kopf,
Hast dir viel zu viel versprochen,
Hast gebangt und auch gehofft.
Zu weit weg von jeder Zuflucht
Hast du viel zu oft vertraut
Und aus den Trümmern der Enttäuschung
Neue Hoffnung aufgebaut.

[Strophe 2]
Und der Gegenwind ist eisig
Und du hältst den Atem an
Um dir selber zu beweisen,
Dass du ohne leben kannst.
Oft des Nachts kannst du nicht schlafen
Bis die Ohnmacht dich erlöst
Und mit ihren Valium-Lippen
Deine wunden Augen küsst.

[Refrain]
Ein letztes Mal
Vergiss, was war.
Dann musst du geh'n,
Man lässt dir keine Wahl.
Ein letztes Mal,
War irgendwas wahr.
Du wirst versteh'n,
Doch letztlich ist es egal.

[Strophe 3]
In deinem Kopf, da wohnen Worte,
Die mal flüstern, die mal schrei'n,
Die versuchen zu vereinen,
Was so lange schon entzweit.
Wo die Schatten sich verneigen,
Wachst du auf und kannst nichts seh'n.
Doch dann folgst du dieser Stimme,
Sie macht alles ungescheh'n.

[Refrain]
Ein letztes Mal
Vergiss, was war.
Dann musst du geh'n,
Man lässt dir keine Wahl.
Ein letztes Mal,
War irgendwas wahr.
Du wirst versteh'n,
Doch letztlich ist es egal.

Letztlich ist es egal, egal.

[Refrain]
Ein letztes Mal
Vergiss, was war.
Dann musst du geh'n,
Man lässt dir keine Wahl.
Ein letztes Mal,
War irgendwas wahr.
Du wirst versteh'n,
Doch letztlich ist es egal.

Letztlich ist es egal, egal.


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