Unzucht – Ich und Du

Ich und Du

Geh nie gelassen in die Gute Nacht,
In die Dunkelheit.
Im sterbenden Licht der Trotze Wut entfacht,
Mach dich bereit.
Wer sich nicht wehrt, der billigt diese Macht,
Ein stummer Eid.
Das dunkle Tier, das das entfacht,
Ist sprungbereit.

Gewissheit ist ein leichter Weg
Und gesegnet, wer ihn geht.
So schmal der Pfad, der dorthin führt,
Von Angst und Zweifeln unberührt.
Gewissheit ist ein leichter Weg,
Doch kalt der Wind, der auf ihm weht.
Denn lässt man leise Zweifel zu,
Dann strauchelt man

Wie ich und du.
Haben wir's verloren?
Haben wir zwei das nebenbei heraufbeschworen?
Haben wir verloren?

Hier weichen Seelen leeren Blicken aus
Und schweigen laut.
Sind längst allein und noch im selben Haus,
Das uns verdaut.
Die Nacht bricht an und bringt uns Einsamkeit,
Die schwarze Flut.
Wir sterben still mit uns'rer Zeit,
Nichts ist mehr gut.

Wie ich und du.
Haben wir's verloren?
Haben wir zwei das nebenbei heraufbeschworen?
Wie ich und du.
Haben wir's verloren?
Wir waren zwei und das so frei und fest verschworen.

Gewissheit ist ein leichter Weg,
Doch kalt der Wind, der auf ihm weht.
Denn lässt man leise Zweifel zu,
Dann strauchelt man

Wie ich und du.
Haben wir's verloren?
Wir waren zwei und das so frei und fest verschworen.
Wie ich und du.
Haben wir's verloren?
Haben wir zwei das nebenbei heraufbeschworen?
Wie ich und du.
Haben wir's verloren?
Wir waren zwei und das so frei und fest verschworen.
Haben wir verloren?


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